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Die Nachfolgeregelung als grosse Herausforderung

Article published in Swissmem Network in June 2010

By Gabriela Schreiber, Editor (German only)

Einleitung

Generationenwechsel als Herausforderung - Die Nachfolgeregelung für einen langjährigen CEO ist keine leichte Aufgabe. Zwei Beispiele zeigen den komplexen Prozess für die Beteiligten.

Die rechtzeitige Einleitung sowie die strategische Umsetzung einer Firmenübergabe enthalten eine Vielzahl relevanter Aspekte. Die Nachfolgeplanung wirft zunächst juristische Fragen auf. Eine zweckmässige Rechtsform des Unternehmens erleichtert eine Übergabe: Über die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft kann beispielsweise der Übergabesituation optimal Rechnung getragen werden, indem der stimmberechtigte Nachfolger Stimmrechtsaktien erhält, während die nicht in der Firma tätigen Nachkommen lediglich Partizipationsscheine besitzen, welche ihnen einen Anteil am Gewinn sichern. Mit der Gründung einer Aktiengesellschaft werden auch andere Beteiligungsformen einfacher handhabbar, wieder Verkauf an leitende Mitarbeiter (Management-Buy-out) oder die Fusion mit einem Partner. Darüber hinaus gilt es, die ehegüter- und erbrechtlichen Ansprüche innerhalb der Familie einzuhalten.

Rechtzeitig vorbereiten


Zu diesen familien- und gesellschaftsrechtlichen Fragestellungen kommen steuerrechtliche und vorsorgeplanerische hinzu, die es gut abzuwägen gilt. Ein rechtzeitiges Angehen bietet Gewähr dafür, dass das Thema in Ruhe und ohne Handlungsdruck durchdacht und durchgeführt werden kann. Über diesen harten Fakten sind die psychologischen Aspekte nicht zu vergessen: Was muss ein geeigneter Nachfolger mitbringen? Lässt sich diese Person in der Familie finden, oder ist eine externe Lösung sinnvoller? Die Nachfolge innerhalb der Familie birgt insofern Konfliktpotenzial, als die Familie und das Unternehmen nach ganz anderen Grundsätzen funktionieren: Für die Firma müssen die fachliche Qualifikation und die Arbeitsleistung im Vordergrund stehen, in der Familie liegt der Fokus auf den Personen und ihren Beziehungen zueinander. Das Anstellungsverhältnis eines Externen ist kündbar, während Familienbande ein Leben lang bestehen. In beiden Fällen jedoch muss die Chemie zwischen abtretendem und neuem CEO stimmen, um die Übergabe des Unternehmens im Vertrauen auf sein erfolgreiches Weiterbestehen optimal zu gestalten.

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Interview


Fotograf: Giulia Marthaler

"Man muss die Ziele klar formulieren"

Urs Würsch leitet seit 30 Jahren das Unternehmen CP Pumpen in Zofingen und wird die Firma seinem Sohn übergeben. Urs Würsch sagt, welche Herausforderungen eine familiäre Nachfolgeregelung mit sich bringt.

Herr Würsch, die Nachfolgeregelung ist ein komplexer Prozess. Welche Aspekte gilt es zu berücksichtigen?
Urs Würsch: "Am Anfang steht die Überlegung, ob eine interne Lösung in Betracht zu ziehen ist, indem die Führung des Unternehmens innerhalb der Familie oder des Managements übergeben wird, oder ob man sich für den externen Weg entscheiden will, bei welchem das Unternehmen verkauft würde. Diese beiden Lösungen unterscheiden sich auch rein finanziell: ein Firmenverkauf erzielt einen grösseren Gewinn."

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